Walter Sauer/ Dietmar Lauermann (Hrsg.)
Borris Goetz oder der Weg eines Malers durch die Zeit
 
271 Seiten 131 meist ganzseitige Abbildungen, davon 116 in Farbe , Leinen
21,5 x 23,5 cm
€ 24,00 / sFr 26,00
ISBN 978-3-906336-04-6

 


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Borris Goetz (1915—l998) läßt sich in einem gewissen Sinne zu jener Generation von Künstlern zählen, die gelegentlich als "verschollene", "betrogene" und "übergangene" bezeichnet wurde. Der vorliegende Band versucht diesem "Weg eines Malers durch seine Zeit" nachzugehen.

Zu den Stationen, die besonders herausgehoben werden, gehören die Jugendzeit mit ihrer lebenslang wirkenden Prägung durch die "Bündische Jugend". die für einen non konformistischen Maler besonders schwierigen Jahre des Nationalsozialismus, Krieg und Gefangenschaft, Wiederbeginn in der Nachkriegszeit, Schicksalseinbrüche im ganz persönlichen Bereich. Aus allen Lebensabschnitten liegt ein an Themen und Techniken vielfältiges Werk vor, das auf den ersten Blick Mühe bereitet, es ein und demselben Künstler zuzuschreiben — die Einheit gründet allein in der Person Borris Goetz.

Keine der üblichen Künstlermonographien, viel eher die Darstellung des Schicksalhaften einer Künstlerexistenz!

"Wie sehr mein ganzes Schaffen von der Freude am Lehen und dem inneren Gleichklang getrieben wird, ermesse ich an den Pausen, die mich oftmals bis an den Abgrund des Zweifels und der Verzweiflung treiben."

"Zwischen Natur und Phantasie liegt die schöpferische, bildnerische Wirklichkeit."

"Rohstoff hat formbildende Eigenschaif ten in sich."

"Jedes wirkliche Kunstwerk ist immer neu und einmalig, weil jeder Kiinstler der überhaupt etwas zu sagen hat, neu und einmalig ist."



BORRIS GOETZ, MARGINALIEN
 
 

   
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