Günter Altner/ Gernot Böhme/ Heinrich Ott (Hrsg.)
Natur erkennen und anerkennen
Über ethikrelevante Wissenszugänge zur Natur
 
304 Seiten , Leinen
14,5 x 23,5 cm
€ 17,00 / sFr 18,00
ISBN 978-3-906336-29-9

 


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Wäre die ganze Natur nichts anderes als ein funktionierender Mechanismus, den man immer besser erforschen, vorausberechnen, kontrollieren kann, dann wäre sie nichts weiter als ein Objekt für uns Menschen. Sie könnte keine ethische Beziehung in uns wachrufen. Die überwiegende Mehrheit unter den Naturwissenschaftlern betrachtet die Natur heute so — mit den bekannten Folgen von Umweltzerstörung und geklonten Schafen.

Die Autoren des vorliegenden Buches fragen jeweils aus unterschiedlicher Perspektive: Können wir die Natur so erkennen und verstehen, daß daraus eine ethische Beziehung entsteht? Welches Naturverstehen und welches Naturerkennen führt zu ethischem Handeln?

Wenn Naturerkennen von einer Haltung des Anerkennens gegenüber der Natur ausgeht, dann ist Ethik der Natur nichts Äußerliches. Dieses Wissen von Natur ist selbst ethisch qualifiziert. Daß ein derartiges Wissen über die Natur in Ansätzen durchaus vorhanden ist — in der theologischen wie in der allgemeinen wissenschaftlichen Tradition — wird in den Beiträgen des Buches aufgezeigt.
Das Buch entstand im Rahmen eines interdisziplinären Projektes der Stiftung "Mensch—Gesellschaft— Umwelt" der Universität Basel.

Aus dem Inhalt: Gernot Böhme: Die Stellung des Menschen in der Natur; Gerd Friedrich: Selbstdarstellung als Ausdruck der Natur; Günter Altner: Natur im Spiegel biologischer Außenseiter; Jan C. Schmidt: Ethische Perspektiven einer Naturphilosophie; Stephan Degen-Ballmer: Natur und Schöpfung als Prozeß; Uwe Gerber: Das Thema Natur in Ethik-Schulbüchern; Heinrich Ott: Verständigungsprobleme zwischen Natur- und Geisteswissenschaften.

 
 

   
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