Walter Sauer (Hrsg.)
Verlassene Wege zur Natur
Impulse für eine Neubesinnung
Ein Lesebuch
 
394 Seiten , Leinen
14,5 x 23,5 cm
€ 17,00 / sFr 18,00
ISBN 978-3-906336-09-1

 


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Daß dem Menschen echte, über bloßen Freizeitkonsum hinausführende Zugänge zur Natur eingeschränkt und fremd geworden sind, führt zurück auf den tiefgreifenden Wandel des allgemeinen Bewußtseins mit Beginn der sogenannten Neuzeit. Seitdem beherrschen die Wissenschaften, besonders ihre objektivierenden, analysierenden und manipulierenden Methoden, den Umgang mit der Natur. Die unheilvollen Auswirkungen dieser Art des Umgangs beginnen sich erst in der Gegenwart in ihrem vollen Ausmaß zu zeigen. Das Lesebuch führt jedoch nicht — im Gefolge modischer Öko-Ideologien — vordergründig Klage über die Schäden und Katastrophen in der Natur. Es will wieder hinführen zu "Verlassenen Wegen zur Natur", weder im Sinne einer rein historischen Dokumentation noch einer unfruchtbaren Rückwendung zu Vergangenem, vielmehr Impulse für eine grundlegende Neubesinnung auf das Verhältnis Mensch und Natur bieten, in dem es eine ganzheitliche, sinnlich-ästhetische und zugleich transzendentale Naturerkenntnis in den Mittelpunkt stellt.

Autoren unterschiedlichster Herkunft — Naturforscher, Dichter, Denker, Philosophen, Pädagogen — sind mit sechzig Beiträgen vertreten, ohne daß sich an irgendeiner Stelle ideologische Verengungen oder bloße Unverbindlichkeiten einstellen.


Von den Verfassern seien u. a. genannt:

Johann Wolfgang Goethe, Alexander v. Humboldt, Edgar Dacqué, Ihure v. Uexküll, Adolf Portmann, Bruno Vollmert, August Strindberg, Rudolf Borchardt, Ernst Jünger, Friedrich Georg Jünger, Alfred Schmid, Max Himmelheber, Jürgen Dahl, Reinhard Löw, Martin Wagenschein, Hartmut v. Hentig.

 
 

   
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