Wolfram Schommers
Formen des Kosmos
Physikalische und philosophische Facetten der Wirklichkeit
 
396 Seiten , 16 Abb. , Leinen
14,5 x 23,5 cm
€ 21,00 / sFr 22,00
ISBN 978-3-906336-34-3

 


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Die großen Erfolge der modernen Physik in der Technik wie auch in ihren fundamentalen theoretischen Aussagen machen sie zu einer Basiswissenschaft mit weitreichenden Einflüssen über ihre Disziplin hinaus. Wo aber sind die Grenzen dieser Wissenschaft? In welcher Hinsicht geht die Physik in ihren Aussagen zu weit, wo engt sie ein?

Der Autor, selbst Professor für Theoretische Physik, greift diese Fragen auf, wobei insbesondere die Erkenntnismöglichkeiten des Menschen mit einbezogen werden. Er widerspricht der verbreiteten Auffassung, dass wir mit den Mitteln der Physik den "Plan Gottes", d.h. die absolute Wahrheit erkennen können. Aus den gegebenen Fakten kann lediglich geschlossen werden, dass wir immer nur spezifische Facetten der Realität bzw. Formen des Kosmos erkennen können, von denen keine den Anspruch auf Absolutheit erheben kann.

Zugleich fÜhrt die im Rahmen dieser Monographie entwickelte Konzeption zu einer Erweiterung des Realitätsbegriffs: Subjektiv erkannte Dinge der Innenwelt wie Ideen, Visionen, Träume, zeitversetzte Phänomene usw. sollten demnach eher als "unsicher erkennbare Dinge der Außenwelt" aufgefasst werden. Synchronizitäten zwischen materiellen und geistigen Zuständen, so wie sie von C. G. Jung angesprochen wurden, bekommen dann objektiven Charakter. Die herkömmliche Physik findet keinen Zugang zu solchen Phänomenen, erhebt aber andererseits den Anspruch zur Erkenntnis der allumfassenden Wahrheit und der absoluten Wirklichkeit zu gelangen.

 
 

   
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