Johannes Dörflinger
BilderFindung
Tools of Invention
 
100 Seiten ca. 80 Farbabbildungen , Leinen
21,5 x 23,5 cm
€ 14,50 / sFr 15,00
ISBN 978-3-906336-37-4

 


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In der 1999 erschienenen Monographie „Johannes Dörflinger“ wurde erstmals das Gesamtwerk des Künstlers vorgestellt, das Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Skulptur umfasst. Der Folge- und Ergänzungsband „Bilder-Findung - Tools of Invention“ zeigt Bildmaterialien, neuere Zeichnungen und Pastelle.

Johannes Dörflingers Inventar seiner Bildquellen aus Zeitungen, Zeitschriften etc. bietet einen Einblick in die Methode, die er für seine Bilderfindung benutzt. Im Finden, Zitieren, Verfremden und schließlich im Neuerfinden schafft der Künstler einen Bilderkosmos, in dem alles mit allem zusammenhängt. Bei der Entstehung seiner Werke bedient der Künstler sich einer Vielzahl von Arbeitstechniken. Parallel zu seinem bisherigen Werk hat er eine Technik entwickelt, selbstgemachte Polaroids zu übermalen, um sie dann erneut zu fotografieren. „Auf der Suche nach unähnlichen Ähnlichkeiten überraschen mich die entstehenden Objekte“, sagt Dörflinger selbst zur Entstehung seiner Werke.

Sein künstlerisches Thema ist die Metamorphose, die ständige Verwandlung und Umgestaltung aller Dinge. Die Motivfolge in „BilderFindung“ zeigt, wie gefundene Bilder in einem spannenden Prozess Anregungen und Energien für neue Werke geben, die als völlig eigenständige Erfindungen überraschen.

Dabei ergeben sich keine simplen „Vorlage - Werk“ –Beziehungen, vielmehr werden Strukturen sichtbar, die dem Bilddenken Dörflingers zu Grunde liegen.

Ein Essay des Kunstwissenschaftlers Prof. Siegfried Gohr setzt sich auf subtile Weise mit der Bild-Erfindung und Bilder-Findung des Konstanzer Künstlers auseinander.

 
 

   
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