Michael Hauskeller (Hrsg.)
Ethik des Lebens
Albert Schweitzer als Philosoph
 
282 Seiten , Leinen
14,5 x 23,5 cm
€ 24,00 / sFr 26,00
ISBN 978-3-906336-46-6

 


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Albert Schweitzer ist bekannt: als berühmter Deutscher, Theologe, „Urwalddoktor" und Friedensnobelpreisträger. Von seiner Philosophie hingegen ist wenig die Rede. Zwar weiß man, daß Schweitzer die „Ehrfurcht vor allem Leben" predigte, selten aber, was das genau bedeutet und wie sich Schweitzer die Umsetzung dieser Idee vorgestellt hat.

Dieses Buch handelt davon, was Schweitzer uns als Philosoph und Ethiker heute noch zu sagen hat. Die verschiedenen Beiträge zeigen, daß er nicht nur ein radikaler, sondern entgegen der üblichen Auffassung auch ein konsistenter Denker war und daß die vielen Anregungen, die sein Werk zu geben vermag, eingebettet sind in ein in sich stimmiges Gedankengebäude, das den Vergleich mit anderen philosophischen Ansätzen nicht zu scheuen braucht. Schweitzers Ethik des Lebens hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Im Gegenteil.

Aus dem Inhalt: Heike Baranzke: Ehrfurcht vor dem Leben. Säkularisierte Ehrfurcht bei Kant, Goethe, Bollnow und Schweitzer; Hans Werner Ingensiep: Natur und Leben bei Albert Schweitzer; Klaus Michael Meyer-Abich: Albert Schweitzers indisches Denken der Natur; Gerald Hartung: Wendepunkt des Denkens. Albert Schweitzer als Kulturphilosoph; Hartmut Kreß: Das Ideal der Wahrhaftigkeit in der Ethik Albert Schweitzers; Hans Lenk: Konkrete Humanität für die Ellenbogengesellschaft; Werner Theobald: Gibt es einen rationalen Kern der Lebensphilosophie Albert Schweitzers?; Christian Illies: Ehrfurcht statt Begründung?; Michael Hauskeller: Verantwortung für alles Leben?; Beat Sitter-Liver: 'Ehrfurcht vor dem Leben' heißt sich auf die Welt im Ganzen beziehen; Martin Gorke: Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben als Wegbereiterin einer holistischen Umweltethik.

 
 

   
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