Gerhard Wehr
Theo-Sophia
Christlich-abendländische Theosophie - Eine vergessene Unterströmung
 
332 Seiten , Leinen
14,5 x 23,5 cm
€ 24,00 / sFr 26,00
ISBN 978-3-906336-48-0

 


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„Theo-Sophia" - ein missverständliches Wort, oft in Verbindung mit abseitigen, sektiererischen Lehren gebracht, ein Begriff, der vor allem auch mit der anglo-indischen Theosophie von H. P. Blavatsky verwechselt wird. Jene Theosophie aber, um die es Gerhard Wehr geht, wurzelt in einer langen christlich-abendländischen Tradition, die nach dem metaphysischen Grund des Seins fragt und den Menschen in seinem geistigen Wachstum zu begreifen versucht.

Die mit großer Kennerschaft verfasste Darstellung des Autors schreitet dieses weite Feld der Theosophie ab, das von entlegenen Bezirken der Naturphilosophie, der Mystik, Kabbala und Hermetik reicht, fragt nach der Aktualität der bisweilen vergessenen, doch nachhaltig wirkenden Personen und geistigen Strömungen in unserer Kultur. Zu deren wichtigsten Vertretern gehören der „Philosophus teutonicus" Jakob Böhme, der universalistische Theologe Friedrich Christoph Oetinger, der nordische Seher Emanuel Swedenborg, die Initiatoren der Rosenkreuzerschriften, die Romantiker Novalis und Franz von Baader, die englischen Philadelphen, die russischen Sophiologen und viele weitere.

Aus dem Inhalt: Im Vorfeld der hermetischen Tradition; Die Alchymie - Welterkenntnis und Selbstverwandlung; Die Kabbala und Theosophie im Judentum; Theosophie im Zeichen des Rosenkreuzes; Romantik und religiöse Erweckung; Leopold Ziegler - Ausblick auf den Ewigen Menschen; Wesen und Legitimation christlicher Esoterik; Ernst Benz - Auf den Spuren der Theosophie.

Dr. Gerhard Wehr ist Autor zahlreicher Werke zur neueren Geistesgeschichte und Biographien u.a. zu Martin Buber, CG. Jung, Rudolf Steiner, Graf Dürckheim, Jean Gebser. Eine Reihe seiner erfolgreichen Bücher liegen als Übersetzungen in europäischen und asiatischen Sprachen vor.

 
 

   
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