Michael Hauskeller
Biotechnologie und die Integrität des Lebens
 
261 Seiten , Leinen
14,5 x 23,5 cm
€ 24,00 / sFr 26,00
ISBN 978-3-906336-53-4

 


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Die Veränderung von Lebewesen mit Hilfe der Biotechnologie wird von vielen Menschen abgelehnt, und nicht immer nur aus Angst vor negativen Folgen für uns selbst. Die Sache scheint vielmehr an sich suspekt zu sein. Vielen gilt sie als unnatürlich, ohne daß sie genau zu sagen wüßten, was sie damit eigentlich meinen, was ihre Bedenken leicht als unvernünftig erscheinen läßt.

Wissenschaftler sind darum oft über den Mangel an Begeisterung gegenüber einer Technologie irritiert, die dem Menschen ihres Erachtens großen Nutzen verspricht und Lebewesen nicht mehr Schaden zu bereiten scheint als andere, längst übliche Praktiken.

In diesem Buch wird die verbreitete Skepsis gegenüber der Biotechnologie ernstgenommen und durch ihre Rückführung auf den Begriff biologischer Integrität philosophisch begründet. Es zeigt sich dabei, daß solche grundsätzlichen Bedenken durchaus ihren guten ethischen Sinn haben und keineswegs als moralisch irrelevant abgetan werden können und sollten.

Aus dem Inhalt: Herumpfuschen in der Natur; Integrität und Würde; Arten und Formen der Integrität; Platonische Gerechtigkeit und Aristotelische Tugend; Integrität als Bonitas; Glaube und Moral; Integrität und die Verdinglichung des Lebens; Genetischer Essentialismus; Moralische und ästhetische Einwände; Moralischer Abscheu.

Michael Hauskeller (geb. 1964) ist Professor für Philosophie an der südenglischen Universität Exeter. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Ethik, Ästhetik und verwandten Gebieten der Philosophie.

 
 

   
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